Das Poststellennetz 2001 - 2008

Das Poststellennetz 2001 - 2008

Vom Land- und Stadtnetz…

Zwischen 2001 und 2008 hat sich die Post verstärkt auf das heutige Kundenverhalten ausgerichtet. Am 18. Januar 2001 fiel der Startschuss zum ersten grossen Umbau des Poststellennetzes. Im Fokus stand dabei sowohl das Netz auf dem Land als auch jenes in den 17 grössten Schweizer Städten. Vielerorts wichen klassische Poststellen innovativen Formen wie dem Hausservice («Post an der Haustüre») und der Agentur («Post im Laden») – oder sie wurden nach neuen Grundsätzen geführt. Ersatzlose Schliessungen blieben die Ausnahme, obschon die Zahl der Filialen von 3400 auf 2500 sank.

Nach über vier Jahren fanden die beiden Projekte am 1. Mai 2005 ihren Abschluss. Bald zeigte sich jedoch, dass die Massnahmen nicht ausreichen würden: Die Rückgänge bei den Postgeschäften setzten sich fort – nicht selten selbst in Dörfern oder Quartieren mit Bevölkerungswachstum. Es bestand also weiterhin Handlungsbedarf. Oder anders gesagt: Die Weiterentwicklung des Verkaufsnetzes wurde zur Daueraufgabe.

…zu Ymago

Vor diesem Hintergrund lancierte die Post bereits Ende 2003 Ymago. Der Name des neuen Projekts bezog sich auf das lateinische Imago (Bild) und stand für die Philosophie des Vorgehens: Erste Bilder und Vorstellungen führten zu unkonventionellen Ideen für die Zukunft.

Wegleitend waren zudem die Mottos «Im Dialog zu Lösungen» und «Im Dienst der Kundschaft». Von Beginn an und wie schon bei den Projekten Land- und Stadtnetz gab es einen kontinuierlichen, offenen und professionellen Dialog mit allen für die Post relevanten Anspruchsgruppen. Zu Letzteren zählten Kundschaft, Mitarbeitende, lokale und kantonale Behörden, Interessengruppen (Wirtschaftsverbände, Konsumentenorganisationen, Gemeinde- und Städteverband, Gewerkschaften) sowie Medien. Die Umsetzung von Ymago dauerte bis am 31. Dezember 2008.