Nationale Strategie «eHealth» des Bundes

Nationale Strategie «eHealth» des Bundes

Bei den elektronischen Gesundheitsdiensten (eHealth) liegt die Schweiz im internationalen Vergleich im Rückstand. Aus diesem Grund hat der Bundesrat eine nationale Strategie «eHealth» erarbeitet.

Kernelemente und Ziele bis 2015

  • Aufbau des elektronischen Patientendossiers
    Die Menschen in der Schweiz können den medizinischen Fachpersonen ihrer Wahl unabhängig von Ort und Zeit via elektronisches Patientendossier relevante Informationen über ihre Person zugänglich machen und Leistungen beziehen. Durch die elektronische Vernetzung der Akteure werden Prozesse im Gesundheitswesen qualitativ besser, sicherer und kosteneffizienter.
  • Aufbau eines Gesundheitsportals mit qualitätsgesicherten Online-Informationen
    Dank qualitativ hoch stehenden Online-Diensten sind die Menschen aktiv an den Entscheidungen in Bezug auf ihr Gesundheitsverhalten und ihre Gesundheitsprobleme

IG eHealth

Führende nationale und internationale Anbieter aus den Branchen Informationstechnologie, Telekommunikation und Logistik, darunter auch die Post, haben Anfang 2008 die Interessengemeinschaft eHealth gegründet.

Ziele:

  • Potential von eHealth im Gesundheitswesen besser nutzen.
  • Dazu beitragen, dass Prozesse im Gesundheitswesen dank elektronischer Unterstützung effizienter und günstiger werden.

Kompetenzen:

  • Einsitz in der beratenden Begleitgruppe des Koordinationsorganes eHealth des Departement des Innern und der Gesundheitsdirektorenkonferenz, die die Strategie eHealth des Bundes umsetzt.
  • Begleitung des Gesetzgebungsprozess bei Bund und Kantonen. Die IG eHealth setzt sich für die Anerkennung von offenen und internationalen Standards ein und fördert damit eine schweizweite, einheitliche technologische Umsetzung von eHealth.