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Dienstleistungen und Projekte
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Logistische Lösungen im Gesundheitswesen
Die Post bietet für Hersteller und Lieferanten im Bereich Medizinprodukte und Arzneimittel schon seit Jahren branchenspezifische logistische Lösungen an. Auch für Spitäler, Kliniken und Arztpraxen ist die Post eine zuverlässige Logistikpartnerin.
Versichertenkarte Plus
Per 2010 sind erste Versichertenkarten nach Krankenversicherungsgesetz (KVG) eingeführt worden. Diese ist für die Speicherung von administrativen und medizinischen Daten wie persönlichen Notfalldaten ausgelegt. Diese Daten können nur von Personen mit gültigen Heilberufsausweisen (Health Professional Card) einer zugelassenen Berufskategorie auf die Karte aufgebracht und gelesen werden. Die Schweizerische Post hat diese Karte für Helsana, den grössten Krankenversicherer der Schweiz, produziert. Sie dient zum einen weiterhin dem bargeldlosen Medikamentenbezug und dem einfachen Arzt- und Spitalkontakt. Zum anderen vereinfacht sie Abrechnung und Administration rund um medizinische Dienste. Im Rahmen von kantonalen Modellversuchen kann optional auch ein Zugriffsschlüssel zu einem gesicherten Datennetz auf dem Mikrochip aufgebracht werden. Die Post hat ihre Versichertenkarte Plus bereits für einen Zugriffsschlüssel (X.509 Personenzertifikat) vorbereitet. Damit kann sie für Pilotversuche für den Zugriff auf das elektronische Patientendossier, wie sie die ehealth-Strategie des Bundes vorseiht, eingesetzt werden. Zudem kann sie auch für den gesicherten Zugang zu Versichertenportalen verwendet werden. Die Grundlage für den papierlosen Geschäftsverkehr mit Versicherten ist dadurch geschaffen.
Datentechnische Vernetzung der Gesundheitsakteure in Genf
Die Post übernimmt im Auftrag des Kantons Genf die Leitung eines Pilotversuchs für die elektronische Vernetzung von Ärzten, Spitälern, Apotheken und die Spital externe Pflege. Sie bringt dabei ihre Kompetenzen in der Sicherheitstechnologie und Teile ihrer Infrastruktur ein. Die neue Versichertenkarte, die die Post für die Helsana produziert hat, wird dabei zu Anwendung kommen. Der Pilotversuch zur Vernetzung der Akteure der Gesundheitsversorgung in Genf ist im Oktober 2010 in die Umsetzung gegangen und dauert bis Ende 2011. Die Post stützt sich bei diesem Projekt auf die am 14. November 2008 neu geschaffenen gesetzlichen Grundlagen des Kantons Genf zum Schutz der Patientendaten.
Dokumentenmanagement und Datentransfer
Die Leistungserbringer und Kostenträger im Gesundheitswesen sind für die Digitalisierung ihrer Daten wie auch für den elektronischen Austausch und die Verwaltung dieser Daten auf effiziente elektronische Dokumentenlösungen angewiesen. Darüber hinaus soll der Datenschutz gewährleistet werden. Mit ihrer Public Key Infrastructure (sichere Identifikation von Absender und Empfänger) stellt die Post ein Instrument für den sicheren, nachweisbaren Datenaustausch zur Verfügung.
Bereits heute wickelt die Schweizerische Post für die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt SUVA das Posteingangsmanagement ab. Mit ihrer Digitalisierung der Eingangspost verhilft die der SUVA zu mehr Effizienz in der Kundenbetreuung sowie bei der Abwicklung ihres Unfallmanagements.