Neu 7 Verkaufs-Regionen

Mitteilung vom 01.03.2000

Post-Verwaltungsrat zur Optimierung der Verkaufsorganisation: Neu mit 7 Regionen

Die Post integriert die jetzigen 40 Verkaufsregionen neu in sieben Regionen. Dies hat der Verwaltungsrat am Montag beschlossen und gleichzeitig die Standorte bestimmt. Es sind dies die Region Ouest mit Sitz in Lausanne, Nord-Ouest (Freiburg), Nord (Basel), Nord-Ost (Zürich), Mitte (Luzern), Ost (Landquart) und Sud (Bellinzona). Die Neuerung geschieht im Rahmen von ''Optima'', dem Prozess zur Optimierung der Verkaufsorganisation der Post. Der ''Optima''-Zwischenbericht vom letzten November ist inzwischen überholt.

Die Bildung der Regionen erfolgte unter Berücksichtigung der kulturellen, sprachlichen, politischen und wirtschaftlichen Gliederung der Schweiz. Die Gebietsabgrenzungen folgen im Grundsatz den Kantonsgrenzen.

Die Region Ouest umfasst die Kantone Genf, Waadt und Wallis. Zur Region Nord-Ouest gehören Neuenburg, Jura, Freiburg, die Region Biel und der Berner Jura. Die Region Nord setzt sich zusammen aus den beiden Basel, Solothurn und Aargau, die Region Mitte aus Bern (ohne Region Biel und Berner Jura) und der Innerschweiz (ohne Ausserschwyz). Zur Region Nord-Ost zählen Zürich, Schaffhausen, Thurgau und Teile des Kantons Schwyz. Die Region Ost umfasst St. Gallen, Glarus, Graubünden und die beiden Appenzell. Die Region Sud schliesslich beschränkt sich aufs Tessin und das Misox.

Die Post definierte die neuen Standorte anhand einer differenzierten Nutzwertanalyse. Berücksichtigt wurden dabei Kriterien wie Verkehrsverbindungen (unter anderem Erreichbarkeit von Poststellen beziehungsweise Wirtschaftszentren), Arbeitsmarkt, Markt (u.a. wirtschaftliche Bedeutung, Poststellen- und Kundendichte) sowie Infrastruktur (u.a. Verfügbarkeit, Eignung und Kosten von Räumlichkeiten). Evaluiert wurden insgesamt 20 Standorte.

''Optima''-Zwischenbericht hinfällig

Seit der Zwischenbericht ''Optima'' im November letzten Jahres an die Öffentlichkeit gelangte, wurde das Grobkonzept verfeinert, ergänzt und weiter entwickelt. Dies führte dazu, dass der Zwischenbericht heute nicht mehr dem aktuellen Stand der Arbeiten entspricht und in zahlreichen Punkten überholt ist. Namentlich die Angaben zur Anzahl von PPP-, PP- und P-Poststellen, zur Typisierung, zur Definition des Dienstleistungsangebots, zu den Kosten, zum Mengengerüst in den Stadtnetzen und zu den Terminen haben keine Gültigkeit mehr. So zeigt eine erste Überprüfung unter anderem, dass die im Zwischenbericht genannte Zahl der zu schliessenden Stellen im Netz verschiedener Städte nicht realistisch ist. Wie die Stadtnetze zu optimieren sind, wird jetzt evaluiert. Angaben über Schliessungen, Umwandlungen oder Neueröffnungen von Poststellen sind derzeit sowohl für das Stadt- wie auch für das übrige Netz nicht möglich. Bei Standorten, wo sich in der Zwischenzeit aus organisatorischen Gründen eine Schliessung aufdrängt, werden die betroffenen Behörden begrüsst.