Perforation

Die Perforation einer unverpackten Sendung stellt eine Schwächung des Papiers dar und kann bei der maschinellen Verarbeitung aufgerissen werden.

Beim weiteren Sortierprozess kann die Sendung dann zusätzlich beschädigt werden.

Tipp:

Die Perforation sollte nur entlang der oberen Längsseite einer Sendung verlaufen. Dort beeinträchtigt sie die maschinelle Verarbeitung am wenigstens. Wenn die Perforation an anderer Stelle vorgesehen ist, empfehlen wir einen vorgängigen Test auf unseren Sortieranlagen.

Zusätzlich sollte das Papiergewicht mindestens 20g/m2 höher sein als das empfohlene Minimalgewicht. Die Steglänge soll möglichst lang gewählt werden, damit die Perforation in der maschinellen Verarbeitung nicht aufreist.

Ungeeignet sind Sendungen mit durchgehenden Aussparungen/Ausstanzungen. Sie «irritieren» die Sortieranlagensteuerung und fördern Beschädigungen der Sendungen. Dies gilt für volle Aussparungen (Flächenlochung) und partielle Aussparungen (Randlochung) sowie für Umschläge mit durchgehend transparenten Inhalten und Fenstern.